SPIELEFEST. Allen Querelen im Vorfeld und dem veränderten Veranstaltungsort zum Trotz: Die 31. Auflage des österreichischen Spielefests in Wien ist wiederum zu einem Erfolg geworden. Am Sonntagnachmittag zeichnete sich eine Besucherbilanz in der Größenordnung des Vorjahres ab.
Das Spielefest ist noch bis 19 Uhr geöffnet. Gegen halb Vier am Nachmittag wollten noch immer Besucher in die Halle X4. "Hoffentlich wollen sie keinen Tisch zum Spielen"; scherzte Veranstalter Ferdinand de Cassan. Die wurden Mangelware, obwohl das Kontingent aufgestockt worden war. Die Erleichterung war bei de Cassan, der heute seinen 66. Geburtstag feiert, nicht zu überhören. "Wir rechnen wieder mit rund 60.000 Besuchern, vielleicht ein bisschen darunter, aber die finanzielle Abdeckung ist da."
Wie berichtet, war der Umzug vom Haupt- in ein Nebengebäude die große Unbekannte des diesjährigen Spielefestst. Das wurde von zahlreichen Besuchern nicht goutiert, wie auch Ferdinand de Cassan einräumt. Hinzu kamen zahlreiche Querelen im Vorfeld zwischen Veranstalter, Verlagen und Wiener Handel. Der hatte die wichtigste Werbeveranstaltung fürs Gesellschaftsspiel überhaupt boykottiert.
Ob es auch 2016 wieder ein Spielefest geben wird, und wo und wann, ist noch nicht sicher. "Ich will es auf jeden Fall wieder versuchen", sagte Ferdinand de Cassan zur Spielwiese. "Die Entscheidung kann ich aber nicht vor Jahresende treffen."
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