JUBILÄUM. Auch das Spielzeugmuseum begeht den 25. Jahrestag des Mauerfalls gebührend. Mit einer Ausstellung über Spielzeug aus der DDR für die Welt. So der Titel.
Vor dem Hintergrund des Mauerfalls präsentiert das Spielzeugmuseum Nürnberg erstmals einen Einblick in die vielfältige Spielzeuggeschichte der ehemaligen DDR. Bedeutende Herstellungszentren der Jahrhunderte alten deutschen Spielzeugproduktion befanden sich "im Osten", wo sie in 40 Jahren Planwirtschaft einen ganz eigenen wechselvollen Werdegang nahmen.
Unter Einbezug der umfangreichen sächsischen Privatsammlung von Eric Palitzsch, musealen Leihgaben und eigenen Beständen wird die Rolle des Exportspielzeugs – "made in GDR" – und die besondere Stellung von Ausbildungseinrichtungen, Designschulen und Volkseigenen Betrieben dargestellt. Nicht zuletzt dürften zahlreiche alte Bekannte, liebgewonnene Spielsachen aus Kindertagen Besuchern aus Ost und West die Augen zum Leuchten bringen.
"made in GDR – DDR-Spielzeug für die Welt" lautet die genaue Bezeichnung der Sonderausstellung. Sie ist vom 21. November 2014 bis 1. März 2015 zu sehen.
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