RAVENSBURGER. Dem Kern nach hat die Spielwiese bereits im Februar über das Geschäftsjahr 2010 von Ravensburger berichtet. In Stuttgart legte das Unternehmen nun konkrete Bilanz. Wir tragen einige bemerkenswerte Details nach.
Der Ravensburger-Vorstand berichtete auf seiner Pressekonferenz von der zunehmenden Digitalisierung im Spielwarenmarkt. In Deutschland habe das Unternehmen 2010 beretis elf Prozent seiner Spielwarenumsätze mit elektronisch unterstützten Spielen erzielt.
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200.000 Mal über den Ladentisch: Raab-Spiel war das imsatzstärkste in ganz Deutschland. |
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Das Kinderspiel des Jahres 2008 Wer war's? erreichte 2010 den zweithöchsten Umsatz aller Spiele in Deuschland. Der Trend habe sich mit der 2010 eingeführten audiodigitalen Lersnpielreihe tiptoi® fortgesetzt: Insgesamt 490.000 Produkte der Reihe wurden verkauft, davon 170.0000 Exemplare mit dem elektronischen Stift als Grundausstattung.
Online-Spielewelt der Ravensburger
Auch im Vertrieb mache sich der digitale Trend bemerkbar: In England und Deutschland hätten beispielsweise die Konsumenten fast ein Fünftel der Spielwaren online eingekauft – Tendenz steigend. Dazu passt: Noch in diesem Jahr soll auf der Webseite von Ravensburger eine "Spielewelt" zum Ausprobieren der Ravensburger Spiele online gehen.
Die aktualisierten Zahlen
Das "gute Jahr für Ravensburger" belegte der Vorstandsvorsitzende Karsten Schmidt mit den konkreten Zahlen des Geschäftsabschlusses. Der Umsatz der Unternehmensgruppe steig um 6,3 Prozent auf 311,7 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern stieg um 1,3 auf 35,3 Mio. Euro. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 11,3 Prozent.
Der Geschäftsbereich Spiele, Puzzles und Beschäftigung erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie bereits berichtet einen Umsatz von 245,0 Millionen Euro. Ravensburger legte über der Marktentwicklung zu: Während in den europäischen Kernmärkten (Detschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien) der Markt für Spiele und Puzzles 2010 um zwei Prozent rückläufig war, stieg er für Produkte mit dem blauen Dreieck im gesamten Ausland um 10,3 Prozent, in Deutschland um 5,9 Prozent.
Die Ravensburger-Gruppe, die 2010 durchschnittlich und auf Vollzeitarbeitsplätze umgelegt 1471 Mitarbeiter beschäftigte (davon 811 am Firmensitz in Oberschwaben) konnte ihr Eigenkapital noch einmal deutlich erhöhen. Es liegt nun bei 183,7 Mio. Euro bzw. 63,4 Prozent.
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