AUSZEICHNUNG. Die Kinder haben die Vorschläge der Jury auf Herz und Nieren getestet und ihre Vorlieben ausgedrückt. Die Sieger des Deutschen Lernspielpreises 2011 stehen fest.
Die Kinder haben gewählt: In vielen Testrunden kürten sie die Sieger für den Deutschen Lernspielpreis 2011 aus den Vorschlägen der Redaktion der Familienzeitschrift "spielen und lernen". "Die Mischung aus Expertenvorschlägen und Kinderjury macht den besonderen Reiz des Preises aus", sagt Ralf Ruhl, Redakteur der Zeitschrift: "Kinder haben ihre eigene Weltsicht und ihre eigenen Vorlieben. Das drückt sich auch in der Auswahl der Jury aus."
Gewonnen haben diesmal Spiele, die Geschicklichkeit und Kombinationsfähigkeit miteinander verbinden. Überreicht werden die Trophäen auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart am 17. November. Wo zudem eine zusätzliche Überraschung winkt: In diesem Jahr gibt es erstmalig im Rahmen des Deutschen Lernspielpreises auch einen ganz eigenen Leserpreis. Dazu wählen die Leserinnen und Leser von "spielen und lernen" Ihren persönlichen Favoriten auf www.familie.de/lernspielpreis. Das noch bis zum 3. September für das jeweilige Lieblingsspiel abgestimmt werden kann, bleibt die spannende Frage des Gewinners bis zur Spielmesse offen.
Die Sieger sind …
In der Kategorie ab 3 Jahre
Katz komm raus von Peter Schackert (Oberschwäbische Magnetspiele). Die Katze bleibt manchmal lieber in ihrem alten Fass statt Mäuse zu jagen – und zwar immer dann, wenn das Feld, auf dem ihr Fass steht, die Katze magnetisch anzieht. Stößt es sie ab, drückt der Magnet die Katze aus dem Fass und sie frisst die Maus. Welcher Spieler kann sich am besten merken, wie die einzelnen Felder gepolt sind?
In der Kategorie ab 6 Jahre
Juwelenjagd von Herbert Biella (Haba). Die Aufgabe bei der großen Piratenprüfung: die richtige Insel finden, Schatz erbeuten und sich schnell ein Piratenschiff schnappen. Wer die Zahlen auf dem Würfel richtig addiert und die passende Anzahl an Schatzlöchern erfühlt, hat Chancen auf den Titel! Fördert Feinmotorik, erstes Rechnen und schnelles Reagieren.
In der Kategorie ab 9 Jahre
Agent Doppelnull von Wolfgang Discherl (IQ-Spiele). Spione entlarven – das ist der Stoff, aus dem Thriller sind! Zwei Reihen von Agenten stehen sich gegenüber. Jeder trägt eine Nummer, die für den Mitspieler nicht zu sehen ist. Der Gegner ordnet jedem feindlichen Spion eine Zahl zu. Durch cleveres Kombinieren, Ausschließen und Erinnern gelingt die Enttarnung.
In der Kategorie Unveröffentlichte Spiele
Florissima von Kirsten Hiese. Blumen zu verkaufen! In den leuchtendsten Farben! Wer dafür einen guten Preis erzielen will, muss günstig einkaufen, klug bewässern und die richtigen Gestecke zusammenbinden. Kaufen, verkaufen, rechnen und immer die Konkurrenz im Blick haben – ein klassisches Wirtschaftsspiel mit schönem Material.
Zum Preis
Seit 2003 vergeben die Nachhilfeschule Studienkreis und die Familienzeitschrift "spielen und lernen" jedes Jahr den Deutschen Lernspielpreis. Ziel des Preises ist, die Kultur des Lernspiels im deutschsprachigen Raum zu fördern und besonders gute Spiele herauszustellen. Spielerisches Lernen soll so einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Die Initiatoren wollen auf diese Weise dazu beitragen, dass spielerisches Lernen als unverzichtbarer Baustein bei der Entwicklung von Kindern in allen Altersgruppen anerkannt wird, und wollen dabei Orientierungshilfen geben. Der Preis will darüber hinaus Anerkennung und Anreiz sein für Bastler, Tüftler, Autoren und Verlage, die mit einfallsreichen und liebevoll gestalteten Spielen Lernziele mit Spielspaß verbinden.
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