VERLAG. Dr. Ferdinand Hein ist in einem Alter angekommen, in dem man kürzer tritt. Seinen Kleinverlag Dr. F. Hein-Spiele hat er verkauft. Lesen Sie, wer neuer Besitzer ist und was er damit vorhat.
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| Eines der liebevoll gestalteten Spiele des Kleinverlags: Dimenticato. | |
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| Detail aus dem neuen Legekartenspiel Rifftaucher. | |
Neuer Besitzer des Verlages ist Matthias Kumpernaß, Branchenkennern aus seiner Zeit bei HiKu bekannt. Nachdem die ersten Gespräche im Frühjahr stattfanden, hat Ferdinand Hein seinen Verlag per 1. September in die neuen Hände übergeben.
Was bei genauerem Blick auffällt: Das "Dr." ist aus der Firmenbezeichnung verschwunden, der Rest bleibt. Der Verlag übersiedelte unter der Bezeichnung F-Hein-Spiele vom Bayerischen nach Puderbach in der Nähe von Bonn.
Zwei Neuheiten in Essen
Kumpernaß hat den Spielebestand in sein Programm übernommen und in Essen auch zwei Neuheiten von Ferdinand Hein vorgstellt: Der kleine Kugelfresser und Rifftaucher. Beide sind von Ferdinand Hein ersonnen und weisen auch dessen typische grafische Handschrift auf. "Wir sind so verblieben, dass ich auch in Zukunft meine Ideen zuerst Matthias Kumpernaß anbiete", erklärte Hein der Spielwiese. Darüber hinaus ziehe er sich aber völlig zurück.
Matthias Kumpernaß will das Verlagsprogramm erweitern und jedes Jahr "ein bis zwei Neuheiten herausbringen". Das werden auch andere, neue Autoren sein, kündigte er an.
Die bunte Anmutung bleibt
Ein großer Teil der bisherigen Dr. F. Hein-Spiele wird es auch weiterhin geben, bei einigen sind Neuauflagen geplant. Kumpernaß hat dafür eine neue pfiffige Klappschachtel gewählt, in der sich auch das Material bisheriger Spiele verstauen lässt. Die farbenfrohe Anmutung der Hein-Spiele wird dabei bleiben.
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Auch das neue Verlagslogo (Bild links) knüpft an diese Tradition an. Es zeigt einen Kamelkopf als Detail aus dem Spiel Der rätselhafte Teppich.
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… alles gelassen zu nehmen.