MARKETING. Wenn im Kino ein 3-D-Film den nächsten jagt, und der Spielzeugmarktführer 3-D-Brillen unters Volk streut, ist das alles andere als Zufall.
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| Marketing-Inszenierung bis ins Detail: Die 3-D--bebrillte Lego-Geschäftsführung in Nürnberg.
Bild: Lego |
Drei Prozent Umsatzanteil für Spiele
Doch nicht nur im Marketing befindet sich Lego auf der Höhe der Zeit. Die Dänen geben im Moment das Tempo in der Branche vor. 1,9 Prozentpunkte des Wachstums des Spielwarenbereichs von 5,3 Prozent im Vorjahr gingen allein auf Lego zurück. Die für Zentraleuropa zuständige Lego-Gesellschaft steigerte ihren Umsatz um 14 Prozent. Die Marktanteile in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhöhten sich kräftig auf jeweils rund 14 bzw. 15 Prozent. Auf die im Vorjahr eingeführten Lego-Spiele entfielen auf Anhieb drei Prozent des Umsatzes. Laut Eurotoys-Zahlen, der "Währung" der Branche, die den Verkauf an die Endverbraucher wiederspiegelt, landete im Bereich Kinderspiele fast jeder zehnte Euro bei Lego.Im traditionellen dicken Produktprospekt von Lego, der massenhaft über die Läden verteilt wird, sind die Spiele übrigens prominent auf den ersten Seiten.
Expansion bei eigenen Läden
In diesem Jahr will Lego in Deutschland übrigens zwei bis drei weitere eigene Geschäfte eröffnen. Und weil es überhaupt so gut läuft, habe Lego seinen Personalstand in Mitteleuropa seit Oktober um zehn Prozent erhöht.
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