WISSEN. Ein deutscher Verlag hat die weltweiten Rechte an einem der erfolgreichsten Systeme für Wissensvermittlung und nutzt sie auch für Spiele. Jetzt geht er damit ins Fernsehen. spielwiese.at hat den Hintergrund.
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Animiert und mit den roten und blauen Maskottchen versehen: IPTV-Adaption für Korea.
Bild: Tessloff |
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2011 wird die berühmte "Was ist was"-Reihe 50 Jahre alt.
Ihr Ursprung liegt in den USA ("How and why"). Doert entdeckte sie 1959 Ragnar Tessloff: "Ich spürte die berühmte Lücke." Er hatte drei Jahre zuvor seinen Verlag gegründet hatte und mit der Herausgabe amerikanischer Comics wie "Fury", "Tom & Jerry" oder "Lassie" in deutscher Sprache begonnen. Heute ist der Tessloff Verlag alleiniger Rechteinhaber der Marke "Was ist was", und das weltweit. Die Reihe gibt es inzwischen in 75 Ländern und 37 Sprachen, darunter Chinesisch, Koreanisch, Türkisch oder Georgisch. |
Jeder kennt die Buchreihe "Was ist was" für Kinder und Jugendliche. Dahinter steht die Nürnberger Verlagsgruppe Tessloff. Sie hat 2008 und 2009 dazu auch mehrere Spiele herausgebracht.
Kooperation in Korea
Nun geht der Verlag damit ins Internet-Fernsehen. Am 1. Februar startet eine "Was ist was" IPTV-Enzyklopädie unter dem Logo "How and why" in Südkorea. Exklusiv für den dortigen Markt von Tessloff und Media Association for Children Inc. produziert, bietet das Programm Kindern ein bilinguales Quiz auf Englisch und Koreanisch.
Die Enzyklopädie kann bei IPTV-Anbietern gegen eine Jahresgebühr abonniert und in Korea mit Hilfe einer Set-Top-Box empfangen werden. Basierend auf dem umfangreichen Content der "Was ist was"-Produktwelt wurde ein interaktives Frage-Antwort-Spiel mit den Wissensbereichen Natur, Geschichte, Wissenschaft und Technik entwickelt. Gespielt wird nach dem Multiple-Choice-System. Die Erklärung erfolgt durch Texte, Fotos und Filmclips, die mit interaktiven Buttons zu weiteren Informationsebenen und damit zu einem Plus an Wissen führen. In einem separaten Fenster können die Kinder ihren Punktestand protokollieren und damit den eigenen Lernerfolg nachvollziehen.
Verbreiteter als Kabelfernsehen
Anders als in Deutschland, wo nur rund 0,4 Prozent aller Haushalte IPTV empfangen, ist die neue Form der Fernsehübertragung mittels eines geschlossenen Datennetzes in Asien zum Teil schon verbreiteter als Kabelfernsehen. Korea möchte sich im IPTV-Geschäft auf Dauer als Marktführer in Asien etablieren. Davon haben auch Tessloff und Media Association profitiert. Bei einer Ausschreibung des koreanischen Staates für die Entwicklung edukativer Produkte erhielten die beiden Kooperationspartner Zuschlag und damit 250.000 US-Dollar Fördergelder für die gemeinsame Produktentwicklung.
Für Tessloff-Geschäftsführer Thomas Seng ist Korea ein Testmarkt: "In Zukunft können wir die Philosophie der Marke ,Was ist was' mit modernsten Technologien transportieren und weitere globale Märkte generieren."
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