"Die Feuerwehr hat wirklich Tolles geleistet!", sagt Claudia Tobias (Bild), Inhaberin des österreichischen Spielwarenherstellers Matador gegenüber spielwiese.at: "Sie hat einen Schaden in Millionenhöhe verhindert. Es ist Glück im Unglück." Wie berichtet, ist die Matador-Tischlerei in Waidhofen/Thaya in der Nacht auf Montag Opfer eines Serienbrandstifters geworden. Lesen Sie, wie's weitergeht.
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| Das Holzlager von Matador wurde in der Nacht auf Montag vollständig zerstört.
Bild: FF Waidhofen |
Schadensausmaß noch offen
"Die Feuerwehr ist mit über 100 Sauerstoffflaschen hinein und hat von innen gelöscht. Großartig!" Dadurch konnten nach einem ersten Augenschein die Maschinen gerettet werden. Für genauere Angaben über das Gesamtausmaß des Schadens sei es aber noch zu früh: "Ich weiß noch nicht, was sonst durch Feuer und Rauch kontaminiert wurde", sagt die Matador-Chefin.Durch den Brand wurde vor allem das Holzlager betroffen. Tobias: "Es wurden Unmengen an Kubikmeter Holz zerstört." Da Matador für sein Bausystem nur spezielles Holz verwendet, das mindestens zwei Jahre gelagert ist, kann noch nicht abgeschätzt werden, in welcher Zeit Ersatz beschafft und die Produktion wieder aufgenommen werden kann.
Firma weiterhin erreichbar
Da sich der Hauptsitz von Matador in St. Pölten befindet, ist die Firma trotz des Brandes für Kunden normal erreichbar.Feuerteufel wollte von Betrug ablenken
Die Matador-Produktion wurde – wie schon vier Objekte zuvor – ein zufälliges Opfer des 25-jährigen Brandstifters. Der "Feuerteufel von Waidhofen" war noch am Montag gefasst worden und ist geständig. Offensichtlich wollte er sein eigenes Haus anzünden und die Versicherungssumme kassieren. Die anderen Brandstiftungen hätten von diesem Verbrechen ablenken sollen.Ältere Meldungen zu Matador
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