Bemerkenswerte Kleinode präsentiert das Bergbaumuseum Silbertal im Montafon ab 11. Juni. Dabei handelt es sich vor allem um Spielzeug, das die Lebenswelt von Bergbauernkindern widerspiegelt.
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Die Ausstellung zeigt vielfältiges, von Kinderhand gemachtes Spielzeug, das sich um das Leben der Bergbauern dreht. Im Bild eine aus einem Aststück geschnitzte Kuh. Bild: Bergbaumusuem |
"Kind und Kuh" ist der Titel der Ausstellung, die einfaches Spielzeug zeigt, das in den bäuerlichen Familien im Montafon in Vorarlberg für die eigenen Kinder hergestellt wurde. Dort stellt das Vieh über Jahrhunderte die Lebensgrundlage dar – Kühe sind wichtiger als Kinder. Und so dreht sich auch im Spiel alles um die Tiere.
Die 1884 in Odessa geborene Ethnologin Eugenie Goldstern studiert Anfang des 20. Jahrhunderts diese unwirtliche Welt der Bergbauern. Die Volkskundlerin, die 1942 von den Nazis umgebracht wurde, beginnt mit dem Sammeln des selbst gemachten Spielzeugs. Ihre etwa 800 Objekte umfassende Sammlung hinterlässt sie dem Volkskundemuseum Wien.
Ein Teil davon kehrt nun bis Ende Oktober an ihren Ursprungsort zurück und wird in der Ausstellung präsentiert.
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