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| Kombination aus Wissen und Wettlauf: Das Tiroler Spiel. |
Das Andreas-Hofer-Gedenkjahr nimmt Bezug auf die Tiroler Befreiungskriege von 1809. Andreas Hofer führte die Tiroler dabei drei Mal siegreich zum Kampf gegen die Truppen Napoleons. 1767 in der damaligen Grafschaft Tirol im historischen Habsburger-Österreich geboren, wurde nach seiner Gefangenschaft am 20. Februar 1810 in Mantua vor ein Kriegsgericht gestellt und hingerichtet. Wird sowohl in Nord- als auch Südtirol als Freiheitskämpfer verehrt. Die Teilung in Nord- und Südtirol ist 1919 im Friedensvertrag von St. Germain verankert. Das Gebiet südlich des Brenners kam an Italien. Durch die Machtergreifung der Faschisten in Italien, der Nationalsozialisten in Deutschland und dem Anschluss Österreichs an das deutsche Reich vertieften sich die Gräben zwischen Nord- und Südtirol, da Hitler die Grenze am Brennerpass mit Mussolini besiegelte und eine Umsiedlung der deutschsprachigen Südtiroler plante, welche jedoch wegen des Krieges nur in geringem Maße durchgeführt wurde. Obwohl auch weitere Versuche nach dem Zweiten Weltkrieg, zumindest den Gebietsteil mit deutschsprachiger Bevölkerung wieder an das österreichische Tirol anzugliedern, scheiterten, konnte 1948 und 1972 (1. und 2. Autonomiestatut) im Gegenzug eine – seither noch bedeutend ausgebaute – Autonomie für Südtirol erreicht werden (Gruber-De-Gasperi-Abkommen). Die nun "autonome Provinz" hat umfassende Kompetenzen erhalten und die Zwei- bzw. Dreisprachigkeit (Deutsch, Italienisch und Ladinisch) ist offiziell gesetzlich verankert. |
Das Andreas-Hofer-Gedenkjahr 2009 (siehe Hintergrund) ist für zahlreiche Traditionalisten Anlass, sich mit der Thematik Tirol intensiv auseinander zu setzten. Im Hinblick darauf bringen die Schützenkompanien Peter Kemenater Schabs-Aicha (Südtirol) und die Schützenkompanie Reichenau/Innsbruck, in Zusammenarbeit mit der Bozener Verlagsanstalt Athesia AG ein Gesellschaftsspiel heraus, das kulturhistorische, geografische, natur- und gesellschaftsbezogene Tiroler Themen aufgreift: Das Tirol Spiel wird im Dezember auf den Markt kommen.
Eigene Fragen für die Volksgruppe der Ladiner
Es handelt sich um ein Würfellauf-Fragespiel für zwei bis sechs Spieler, bei dem man mit Wissen und Glück sein Ziel erreicht. Für Kinder von 8 bis 12 Jahre gibt es über hundert eigene Kinderfragen. Achtzig Fragen in ladinischer Sprache stehen für ladinische Muttersprachler bereit.Das Spielfeld umfasst die Gebiete der Europaregion Tirol. Durch die Täler dieser Region bewegen sich die Spieler, wobei sie versuchen, Fragen aus unterschiedlichen Bereichen zu beantworten. Es sind insgesamt 600 Fragen.


