
Die wichtigsten Trends und Neuheiten hat die Spielwiese Ihnen bereits im Laufe der vergangenen Wochen und Tage mundgerecht aufbereitet. Heute in Kurzform weitere Meldungen über Spiele, Verlage und Zahlen.
Spiel des Jahres: Vorsitzender wieder gewählt

Der Verein Jury Spiel des Jahres hat in Nürnberg seine Vorstandswahlen abgehalten. Dabei wurden Stefan Ducksch (Bild) als Sprecher und Vorsitzender, Dorothee Hess als seine Stellvertreterin bestätigt. Neuer Schriftführer ist Bernhard Löhlein als Nachfolger von Tom Felber.
Der Schweizer Tom Felber (Neue Zürcher Zeitung) steht vor einem längeren Auslandsaufenthalt, wird aber noch an der Wahl des Spiel des Jahres 2008 teilnehmen.
Ravensburger bringt Der Name der Rose

Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg war immerhin schon die Schachtel zu sehen: Im Herbst bringt Ravensburger die Brettspieladaption des Umberto Eco-Bestsellers "Der Name der Rose" als gleichnamiges Spiel auf den Markt. Wer sich als Spielautor durch den spannenden Wälzer lesen muss, wollte Ravensburger noch nicht verraten. Interessant ist jedenfalls, dass sich nun auch Ravensburger mit Verspielungen von Büchern beschäftigt – einem Konzept, mit dem Kosmos seit Jahren Erfolg hat. Denn Ravensburger hätte ja selbst im eigenen Buchverlag eine ganze Reihe von Bestsellern. Bisher gab es jedoch lediglich Spieladaptionen der Kinder-Sachbuchreihe "Wer weiß mehr?".
Randolph dichtete auch: Buch bei Rüttinger/Kappler
Drei Hasen in der Abendsonne heißt der Buchverlag, den die beiden Eigentümer von Drei Magier Spiele, Johann Rüttinger und Kathi Kappler, gegründet haben. Als eine der ersten drei Bücher erscheint das englischsprachige "A Portrait Of Nellie". Es ist vom verstorbenen Spieleautor Alex Randolph. Er hatte es 1954 für seine Nichte geschrieben und illustriert. "Es handelt von einer komplizierten Mäuseliebe zwischen Prinzipien und einer gewissen Nonkormität", so der Verlag. Sicher werden auch zahlreiche eingefleischte Randolph-Fans aus der Spieleszene nicht daran vorbeigehen können.
DKT landet bei Piatnik

DKT, das österreichische Brettspiel schlechthin, erscheint nach einem kurzen Intermezzo bei Jolly in Zukunft bei Piatnik. Sehr zum Leidwesen von Ravensburger. Deren Österreich-Tochter hatte bis 2006 die Lizenz und den Vertrieb des vormaligen Peri-Klassikers. Piatnik wird die Österreich- und die Europa-Ausgabe fortführen.
Von der österreichischen Konkurrenz zu Monopoly werden pro Jahr mehr als 20.000 Stück verkauft, obwohl theoretisch praktisch jeder Haushalt schon ein Spiel besitzen müsste.
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