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Europäische Poker-Messe in Dortmund
Die nationale und globale On- sowie Offline Poker-Industrie bekommt ihren Branchentreff in Europa. Die Poker-Messe EU POKER SUMMIT wird vom 29. November bis 2. Dezember 2007 in der Dortmunder Westfalenhalle stattfinden. Über 50.000 Pokerfans, Fachbesucher sowie 300 Aussteller aus aller Welt werden auf 15.000 m2 Ausstellungsfläche erwartet. Parallel zur Messe findet das EU POKER SUMMIT´07 Texas Hold´em Pokerturnier statt. Das Pokerturnier wird für die weltweite TV-Ausstrahlung und TV-Dokumentation aufgezeichnet.
ASS fusioniert zwei Tarot-Spezialisten
Die Spielkartenfabrik Altenburg GmbH (ASS) führt im Herbst zwei führende Anbieter für Tarot- und Lebensdeutungskartenspiele zusammen. Bereits zum Jahresbeginn hatte das ostdeutsche Unternehmen, das zur belgischen Carta Mundi gehört, den Verlag Königsfurt mit Sitz in Krummwisch in Schleswig-Holstein übernommen. In den nächsten Monaten wird die Übernahme des Schweizer Verlags Urania vorbereitet. Mit dem Zusammenschluss zur Königsfurt-Urania GmbH sollen strategische Kompetenzen der Tochtergesellschaften gebündelt werden. Bereits auf der Frankfurter Buchmesse werden alle Unternehmen auf einem gemeinsamen Stand vertreten sein.
Schweiz: Spielwarenhandel bilanziert mit zwei Prozent plus
Im letzten Jahr gaben die Schweizer laut Marktforschungsinstitut IHA/GFK rund zwei Prozent mehr aus für traditionelle Spielwaren. "Es ist deutlich eine Aufbruchstimmung spürbar", sagt Peter W. Gygax, Präsident des Spielwaren Verbandes Schweiz, SVS. Das stärkste Umsatzwachstum verzeichnete die Kategorie Jugend-Elektronik mit einem Plus von 28 Prozent, gefolgt von Baby- und Vorschulspielzeug mit 14 Prozent. Die weiteren Bereiche konnten ein leichtes Wachstum von zwei bis sieben Prozent verzeichnen.
Die Warenhäuser und Großverteiler erreichen über 50 Prozent Marktanteil. 25 Prozent generiert der Fachhandel. Die meisten Fachhändler konnten 2006 die Umsätze steigern.
Gewaltspiele: Wien für einheiltliche Lösung in Österreich
Auch in Österreich wurde in den letzten Monaten verstärkt die Diskussion darüber geführt, inwiefern bestimmte Computerspiele ein Gefahrpotenzial für Jugendliche darstellen. Alle vier Parteien im Wiener Landtag haben heute einen Antrag an den Bund über eine österreichweit einheitliche gesetzliche Regelung verabschiedet.
Die politischen Vertreter der Stadt Wien zeigten sich überzeugt, dass "Aufklärung, Positivprädikatisierung für empfehlenswerte Spieletitel sowie die Stärkung der Medienkompetenz möglichst breiter Zielgruppen der zentrale Baustein im Umgang mit dem Thema" sind. Der Antrag soll dazu beitragen, dass auch die gesetzlichen Grundlagen zum Kinder- und Jugendschutz an die sich verändernden Lebens- und Medienumwelten angepasst werden.
Im Wiener Jugendschutzgesetz, das mit Niederösterreich und dem Burgenland akkordiert ist, ist es nach der derzeitigen Rechtslage (§ 10 WrJSchG 2002) verboten, Videospiele an junge Menschen weiterzugeben, wenn diese ihre Entwicklung gefährden könnten, insbesondere wenn sie Aggressionen und Gewalt fördern, kriminelle Handlungen von menschenverachtender Brutalität oder Gewaltdarstellungen verherrlichen oder verharmlosen. Fast alle österreichischen Bundesländer haben hinsichtlich Videospiele eine ähnliche Bestimmung wie Wien. Lediglich in Salzburg und Kärnten gibt es weitergehende Vorschriften, in denen auf die USK-Klassifizierung aus Deutschland Bezug genommen wird.
Internetanbieter gründeten neuen Verband
In Brüssel wurde die European Gaming and Betting Association (EGBA) vorgestellt. Dieser erweiterte Fachverbandtritt an die Stelle der 2003 gegründeten European Betting Association (EBA). Der EGBA haben sich führende, in Europa in vollem Umfang etablierte und lizenzierte Internet-Anbieter von grenzüberschreitenden Glücksspielen und Sportwetten angeschlossen, von denen einige börsennotiert sind. Alle Mitglieder der EGBA (u.a. Bet-at-home.com, bwin, Carmen Media Group, Expekt, Interwetten, PartyGaming und Unibet) unterliegen nach eigenen Angaben "im Sinne eines sozial verantwortlichen Glücksspiel- und Sportwettenangebots im Internet einem Verhaltenskodex mit strengen Auflagen".
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