Und das Ganze mal vier
Einen Stich zu bedienen ist ja Pipifax. Bei Stichling hat man gleichzeitig die Chance auf vier Stiche!
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Nr. 1163: Stichling | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Wichtig für die Übersicht und die Chancenabschätzung: Jeder der Stichstapel wird mit einem Farbstein markiert. Er zeigt an, wem aktuell der betreffende Stich gehört. Bild: Ravensburger |
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Die gute Nachricht
Spiele, bei denen Stiche angesagt werden sollen, gibt es mittlerweile sehr viele. Das hier unterscheidet sich aber wohltuend, weil es einen anderen Ansatz verfolgt.
Die schlechte Nachricht
Beim Spiel zu dritt endet eine Runde oft so, dass eigentlich zu viele Karten am Tisch übrig bleiben, ohne daraus noch einen Stich zu erzielen. Das ist aber das berühmte Haar in der Suppe, nach dem gesucht wurde.
Rein ins Spiel!
Zum Einstieg zwei grundsätzliche Angaben: Es gibt Farbzwang im Stich und ein Stich besteht immer aus vier Karten.
Der große Unterschied von Stichling zu anderen Spielen ist, dass auf dem Tisch bis zu vier Ablegestapel = Stichstapel eröffnet werden können.
Das passiert auch in aller Regel. Weil es einfach viel mehr Möglichkeiten eröffnet, selbst Stiche zu machen, aber auch Mitspielern Stiche unterzujubeln. Denn die Spieler legen sich vor jedem Durchgang fest, wie viele Stiche sie zu erreichen glauben. Jaja, Stichling lebt vom Konjunktiv.
Was passiert also? Jeder Spieler hat zwölf Handkarten, es gibt vier Farben. Pro Runde muss eine Karte ausgespielt werden. Entweder man eröffnet einen neuen Stichstapel oder gibt zu. Man darf unter- und überbieten. Bis einer der Spieler den ersten Stich kassiert, ist nicht viel los. Aber ab dann wird's interessant. Beim ersten Stich, den ein Spieler erringt, deckt er die erste von drei kleinen Siegpunktekarten auf, die er zu Beginn verdeckt als "Tipps" vor sich abgelegt hat. Beim zweiten Stich wird die erste wieder umgedreht und die zweite aufgedeckt usw. Beim vierten Stich geht's wieder von links los. Das führt zu diversen Einschätzungen der Gegner: Ist die erste Siegpunktekarte die höchste, will es der Spieler wohl bei dem einen Stich belassen. Ist es die niedrigste, erwartet er sich offentlich mehr in diesem Durchgang. Die Absichten der Mitspieler werden erstaunlich transparent.
Und dementsprechend nimmt das Stechen und Hauen seinen Lauf. Weil es dank der insgesamt vier Ablagemöglichkeiten so gut wie immer Alternativen gibt, sind der Taktik ständig neue Türen geöffnet. Man kann bei Stichling herrlich gemein sein, sich aber auch ganz, ganz heftig irren.
Pro Durchgang kommt für den einzelnen Spieler nur eine Siegpunktekarte in die Wertung. Oder keine, wenn er keinen Stich erzielt. Gespielt werden insgesamt drei Durchgänge. In jedem Durchgang steigen die Werte der Siegpunktekärtchen, von maximal drei Punkten bis maximal neun. Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte erzielt.
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Nochmals spielen? Au jeden Fall! |
Rund ums Spiel Spielwiese-Herausgeber Arno Miller in seinem Blog zu dieser trendigen Art von Spielen. Das Rezensionsexemplar wurde von Ravensburger zur Verfügung gestellt |

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... Vordringen in Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat!