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Spielwiese-Test 9: Hol's der Geier

Aus die Maus!

Ein Klassiker! Mit einfachsten Mitteln erzeugt Alex Randolph bei seinem bekanntesten und erfolgreichsten Kartenspiel Spannung bis zum Schluss und bringt die Spieler permanent in Abwägungskonflikte.

Ergänzte Kurzkritik aus Spielwiese 1/88 (1988)

 

Simpel angelegt, aber mit einem exzellenten Spielreiz: Bei Hol's der Geier steigert man mit hohen Karten um die hohen Mäuse-Karten, mit den niedrigen Karten um die schlechten Geier-Karten.
 

 Kurz und bündig hatte es die Spielwiese in ihrer Erstausgabe 1988 so erklärt:

"Alex Randolph, einer der fleißigsten, aber auch erfolgreichsten Spieleautoren hat sich ein Kartenspiel für zwischendurch ausgedacht. Der Einstieg bei Hol's der Geier ist problemlos, das Spiel mit ein paar Sätzen erklärt. Jeder hat 15 Karten mit den Werten von 1 bis 15 auf der Hand, mit denen er verdeckt steigert. Vom Stapel aufgedeckte Pluskarten (Mäuse) erhält der, der das höchste Angebot gemacht hat, Minuskarten (Geier) der mit dem geringsten. Zum Schluß wird abgerechnet.

Simpel, aber spannend bis zum Schluß und unterhaltsam. Und so ist Hol's der Geier genau das richtige, eine müde Stimmung anzukurbeln."

Hoher Spielreiz

Viel ist auch heute, zwei Jahrzehnte später, nicht hinzuzufügen. Auch wenn das Spiel 2008 bei Ravensburger (zwischenzeitlich) aus dem Sortiment geflogen ist, hat es vom Spielreiz her nach wie vor Bestand:
 

  • ständiges Abwägen, welche Karten man investieren soll bzw. sich der Einsatz lohnt
  • ständiges Beobachten, was die anderen schon ausgespielt haben, um seine Chancen besser abschätzen zu können
  • das Überraschungsmoment.


Denn "planen" lässt sich das Spiel nur bedingt. Allein schon wegen der Regel, dass mehrere gleiche ausgespielte Karten sich aufheben. Auf längere Sicht wird jedoch der Spieler mehr Partien gewinnen, der sich für seinen Einsatz klare Grenzen setzt und dafür lieber einmal eine kleine Minuskarte einstreift.

Und deshalb sind wir sicher, dass Hol's der Geier in der einen oder anderen Form wieder irgendwo auftauchen wird. (2009 war das bereits wieder der Fall.)


 

 Nr. 9: Hol's der Geier! (Angaben bezogen auf die Ravensburger-Ausgabe!)

 

Spielwiese-Code  |   | E | 10 |

2011: Amigo

2009: Ravensburger

2000: Ravensburger

1999: FX

1998: F.X. Schmid

1988: Ravensburger

  • Kartenspiel für 2 bis 5 Spieler ab 10 Jahre (bei Amigo ab 8)
  • Autor: Alex Randolph
  • Verlag: Ravensburger (ab 2011 bei Amigo)
  • ca.-Preis: 6,30 €

   Themen: Tiere, Geier, Mäuse

      Preis-Leistungsverhältnis   
      Spielmaterial 
      Wiederspielreiz        
      Anspruch
  
   Glücksanteil        

  • Zielgruppe: Familien, gesellige Erwachsenenrunden
  • Spieldauer: 20 Minuten
  • Spielmaterial: gut
  • Spielanleitung: gut
  • Anspruch: kein besonderer
  • Spielreiz: sehr hoch
  • Glücksanteil: hoch

 -Service:

Spielanleitung zum Herunterladen

Auszeichnungen

  • Auswahlliste 1988

Rund ums Spiel

  • Durch die zeitweise chaotische Marken-Strategie von Ravensburger trug das Spiel Ende der 90er-Jahre vier verschiedene Verlagsnamen innerhalb von vier Jahren
  • Nach dem Aus bei Ravensburger erscheint das Spiel ab Herbst 2011 bei Amigo


 


 

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