Das anstehende Wochenende steht im Zeichen des Österreichischen Spielefests in Wien. Dieses wiederum steht für vermutlich eine ganz beträchtliche Anzahl an Besuchern im Zeichen der neuen Playstation: Nur wenige Tage, nachdem sie in den USA und Asien in den Verkauf gelangte, ist sie am Spielefest erstmals in Österreich in natura zu sehen und auszuprobieren. Die Medienarbeit fürs Österreichische Spielefest funktioniert wieder einmal ausgezeichnet: Am Mittwoch, zum Beispiel, widmete die Tageszeitung "Kurier" nicht nur eine ganze Seite dem Thema, sondern auch ihr "Eselsohr" auf der Titelseite.
Mehr Attraktionen denn je zuvor bietet das Österreichische Spielefest in seiner 22. Auflage. Von 24. bis 26. November jeweils von 9 bis 19 Uhr verwandelt sich das Austria Center Vienna in ein echtes Spielparadies. Mehr als 5000 Brett- und Kartenspiele, darunter der aktuelle österreichische Spielepreis-Gewinner Tal der Abenteuer, warten auf die Besucher. Kernstück ist wie immer die größte Ludothek, an der alle neuen und eine fast unüberschaubare Menge an älteren Spielen ausgeliehen werden kann.
Beratung als Erfolgsgeheimnis
„Ein Erfolgsgeheimnis des Spielefestes“, weiß IG-Spiele Obmann Ferdinand de Cassan, „ist auch die kompetente Beratung der Besucher." Die ist für jeden Geschmack und alle Altersstufen garantiert. Testotheken, mobile Spieleberater und ein eigenes Spiele-Studio sollen helfen, für jeden das bestgeeignete Spiel zu finden. Wer die Regeln anspruchsvoller Spiele-Neuheiten kennenlernen möchte, ist bei „Gerd’s Spiele-Juwelen“ am richtigen Ort.
Neben den Brettspielfirmen präsentieren diesmal auch alle großen Computergames-Hersteller ihre Neuheiten.
Im Rahmenprogramm sind die aktuellen Experimentierkästen von Kosmos und Ravensburger ebenso zu finden wie die neue Puppe „Talking Chou Chou“. Angehende Spielautoren erhalten in einem Seminar Tipps für den richtigen Einstieg in die Szene. Und Starautor Reiner Knizia wird ebenso wie Österreichs derzeit bekannteste Autoren Ronald Hofstätter und Arno Steinwender für Gespräche mit interessierten Besuchern zur Verfügung stehen. Besondere Beachtung schenken die Veranstalter auch Schulklassen und Kindergärten, diese haben am ersten Tag generell freien Eintritt. Neben Fun und Action wird sich das 22. Österreichische Spielefest übrigens auch einem sehr ernsten Thema widmen: Gemeinsam mit dem Forum Spielzeug der Wirtschaftskammer soll für „ICTI“, eine Initiative zur Förderung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen in der fernöstlichen Spielwarenproduktion, Bewusstsein geschaffen werden.
70.000 Besucher sind das Ziel
Die veranstaltende IG Spiele erwartet auch heuer wieder mehr als 70.000 Besucher im Austria Center Vienna. Das präsentiert sich übrigens innen generalüberholt und damit ungewohnt freundlich. Auch der Zugang von der U-Bahnstation zum Austria Center Vienna wurde völlig neu gestaltet: Jetzt kommt man, wie sich die Spielwiese schon vorab überzeugen konnte, auch bei Schlechtwetter trocken zum Spielefest. Die Wetterprognosen sind genau richtig, um drinnen gemütlich zu spielen: trüb, nebelig, Temparaturen höchstens 11 Grad.

… wenn einem alles Andere egal sein kann!