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Spielwiese-Test 1227: Raffzahn

Bissig

Hohe und niedrige Zahlenplättchen wechseln immer wieder den Besitzer. Und wenn sie ganz aus dem Spiel kommen, wird’s noch ärgerlicher. Ein hohes Maß an Interaktion zeichnet dieses neue Würfelspiel von Schmidt aus.

 

 Nr. 1227: Raffzahn | Spielwiese-Code  |  | E | 8 |  |


2017: Schmidt

 Was ist's? 

  • Würfelspiel für 3 bis 6 Spieler ab 8 Jahre
  • Autor: Rüdiger Koltze
  • Grafik: Marek Blaha
  • Spieldauer: 20 Minuten
  • Verlag: Schmidt
  • ca.-Preis: 11,– €

 Für wen? 

  • Für alle, die auf gemeine, schnelle Spiele stehen

 Was braucht's? 

  • Würfelglück, aber doch auch taktisches Abwägen

 

 
 

Nur eine von mehreren Gemeinheiten: Nichts wird mit dem Zahlenplättchen mit der 3, denn der Faule Zahn bedeutet bei Raffzahn: Zug ist sofort beendet! 

Bild: Schmidt

   

 Die gute Nachricht 

Großer Spaß für wenig Geld

 Die schlechte Nachricht 

Sie werden sich garantiert x-Mal ärgern


 

 Rein ins Spiel!  

Man nehme 40 aufsteigende Zahlenplättchen, drei Würfel und tückische Spielregeln. Fertig ist ein fieses Spiel. Und es ist ein gutes Spiel. Bei Raffzahn geht es hin und her, durch die Würfel ist alles natürlich sehr glücksabhängig. Aber den Spielern wird auch noch die Gier herausgekitzelt, weil manche Spieler den Rachen nicht voll kriegen, auf ein sicheres Zahlenplättchen mit niedrigem Wert verzichten und ihr Glück mit einem neuen Wurf versuchen. Das geht oft in die Hose, sorgt aber für zusätzliche Spannung und Schadenfreude am Tisch.

Am besten, man nimmt Raffzahn einfach als hundsgemeines Fun-Spiel zur Kenntnis.

Also. Wer an der Reihe ist, darf bis zu drei Mal würfeln. Der gelbe Würfel zeigt die Zehnerstellen an: 10, 20 und 30. Die Würfelaugen der beiden blauen werden zur Einerstelle addiert. 20, 4 und 7 wäre also 27 und der Spieler darf sich das Zahlenplättchen 27 nehmen und vor sich ablegen. Jetzt gibt es dummerweise auch noch einen „Faulen Zahn" auf dem gelben Würfel. Damit endet der Zug des Spielers sofort.

Wichtig zu wissen ist, dass die ersten drei Zahlenplättchen, die man erhält, ungeschützt sind, man alle weiteren jedoch vor sich auf die „geschützte“ Seite legt. Denn mit fortschreitender Partie passiert immer öfter, dass die Zahl eines Zahlenplättchens gewürfelt wird, das man entweder selbst oder ein Mitspieler besitzt. Bei einem Eigentreffer ist man selbst der Gelackmeierte: Das Zahlenplättchen kommt entweder aus dem Spiel oder wird, falls „geschützt“, auf „ungeschützt“ gedreht. Trifft’s einen Mitspieler, klaut man ihm das (ungeschützte) Zahlenplättchen.

Schon das ist fies, der Gemeinheiten aber noch nicht genug! Wer selbst nach mit dem dritten Versuch kein Zahlenplättchen ergattern konnte, muss mindestens eines seiner schon errungenen Zahlenplättchen abgeben. Es kommt aus dem Spiel. Was wiederum die Gefahr von Fehlwürfen erhöht.

Am Ende von Raffzahn gewinnt, wer die meisten Zähne gesammelt hat. Die Zahlenplättchen zeigen nämlich kleine Monster mit unterschiedlich vielen Zähnen.

Die Regeln sind einfach, das Spielmaterial ist bunt und gut, der Spaß ist garantiert. Und weil ja doch immer die Würfel schuld sind, kann man auch niemanden belangen.  
 

 

 Nochmals spielen? 

Auf jeden Fall. Es macht immer Spaß!

 Rund ums Spiel 

Das Rezensionsexemplar wurde von Schmidt zur Verfügung gestellt

 

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