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Spiel des Jahres: Die Nominierungen 2020 (Upd.)

 AUSZEICHNUNG.  Der Verein Spiel des Jahres hat soeben die diesjährigen Nominierungen in den drei Kategorien bekannt gegeben.

  

Seit 2011 gibt es die begehrte Auszeichnung in den drei Kategorien Spiel, Kennerspiel und Kinderspiel des Jahres. Diese neun Spiele sind 2020 dazu im Rennen.

Nominiert für die Wahl zum „Spiel des Jahres 2020“:

  • My City von Reiner Knizia bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "24 Einzelpartien? Das klingt, als würde es ewig dauern, die Kampagne von „My City“ durchzuspielen. Doch die Berichte häufen sich: „Wir konnten es gar nicht mehr weglegen, so sehr hat uns das Spiel in den Bann gezogen!“. Dabei schafft „My City“ einen tollen Spagat: Trotz ständigem Wandel verliert das Legespiel nie seinen zugänglichen Kern. Jedes neue Element fügt sich organisch in das Spiel ein. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich dabei sanft, ohne die Spieler zu überfordern."
  • Nova Luna von Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel bei Edition Spielwiese/Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "Fast schon spiritistisch mutet eine Partie „Nova Luna“ an: In tiefer Meditation versunken sinnieren die Spieler über ihren Plättchen-Auslagen. Doch das, was hier zu beobachten ist, birgt eine hoch reizvolle intellektuelle Herausforderung. „Nova Luna“ kommt ohne große Knalleffekte aus. Stattdessen reduziert es sich auf das Wesentliche. Genau so, wie auch der unverstellte Blick zum Nachthimmel manch einem mehr Freude bereitet, als das grellste Feuerwerk."
  • Pictures von Christian Stöhr und Daniela Stöhr bei PD Verlag. Aus der Begründung der Jury: "Die Material-Sets in „Pictures“ wirken anfangs fast willkürlich zusammengewürfelt, sind in Wahrheit aber klug gewählt: Jedes Set fordert die Spieler auf andere Art heraus, und so ist der Anreiz zum Experimentieren enorm. Die Ergebnisse sind oft erstaunlich, weshalb die Raterunden schnell dem Besuch von Kunstausstellungen gleichen: Mit tollen Aha-Momenten und amüsierenden Rechtfertigungsversuchen des missverstanden Künstler-Genies. Große Kreativität mit einfachsten Mitteln!"

Das „Spiel des Jahres 2020“ wird am 20. Juli 2020 in Berlin überreicht.

 

Nominiert für die Wahl zum „Kennerspiel des Jahres 2020“:

  • Der Kartograph von Jordy Adan bei Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "Mit spitzer Feder skizzieren die Kartographen ihre Landschafts-Entwürfe. Dabei entstehen verspielte kleine Kunstwerke, die auch gut als Grundlage für das nächste Rollenspiel-Abenteuer dienen könnten. Die Erkundungsreise erleben die Spieler ohne spielmechanischen Ballast: In seiner Struktur ist „Der Kartograph“ vollkommen klar, lässt aber Raum für verschiedene Spieltaktiken. Die abwechslungsreichen Kombinationen der königlichen Aufträge fordern dabei stets aufs Neue heraus."
  • Die Crew von Thomas Sing bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "„Die Crew“ ist ein kooperatives Stichspiel und alleine damit schon etwas Besonderes. Doch der Reiz erschöpft sich nicht in diesem Alleinstellungsmerkmal. Kaum ein Spiel zuvor war in der Lage, den besonderen Charme von Stichspielen so auf den Punkt zu bringen. Ganz beiläufig werden die Sinne für die Feinheiten dieses Genres geschärft und die Spieler gleichzeitig auf originelle Weise herausfordert. „Die Crew“ ist Missionar und Mentor zugleich. Eine wahrhaft großartige Reise!"
  • The King's Dilemma  von Hjalmar Hach und Lorenzo Silva bei Horrible Guild. Aus der Begründung der Jury: "Politik in Fantasy-Reichen? Spätestens seit dem Erfolg von „Game of Thrones“ wissen wir, wie unterhaltsam das sein kann. Und tatsächlich fühlt man sich beim Spielen schnell, als wäre man live in einer Sitzung des “Kleinen Rates” dabei. Die erzählerische Stärke des Spieles ist enorm: Trotz nur kurzer Text-Abschnitte gelingt es, eine immersive und geheimnisvolle Welt zu entwerfen. Das reduzierte Spielsystem bietet dabei die perfekte Bühne für ein großes politisches Theater."

Das „Kennerspiel des Jahres 2020“ wird am 20. Juli 2020 in Berlin gekürt.

 

Nominiert für die Wahl zum „Kinderspiel des Jahres 2020“:

  • Foto Fish von Michael Kallauch bei Logis. Aus der Begründung der Jury: "„Foto Fish“ vermittelt den Kindern auf vielen Ebenen ein unglaublich gutes Gefühl. Sie müssen zwar schnell sein, aber die Langsamen werden nicht bestraft, sondern bekommen trotzdem eine kleine Belohnung. Dadurch schafft es ein so niedriges Frustlevel, dass Kinder in den kleinen Aquarien aus Pappe regelrecht versinken und von der ersten bis zur letzten Minute hochkonzentriert die richtigen Fische suchen. Und will man es schwerer haben, überrascht Foto Fish mit durchdachten und kindgerechten Varianten, durch die auch Jüngere gegen Ältere eine Chance haben. Ein überzeugendes Gesamtpaket."

  • Speedy Roll von Urtis Šulinskas bei Piatnik. Aus der Begründung der Jury: "In Kinderspielen wurden schon viele Dinge gerollt. Murmeln, Kugeln, Stämme, aber bis jetzt war noch kein Tennisball dabei. Die Idee, diesen als Igel zu behaupten, an dessen filzigen Stacheln mit Klett beschichtete Äpfel, Pilze und Blätter hängen bleiben, ist allein schon besonders. Aber das alles mit einem Wettrennen zu verknüpfen, bei dem der Igel tatsächlich über den Tisch kugelt und die „aufgespießten“ Dinge die Zugweite bestimmen, macht den besonderen Reiz von Speedy Roll aus. Egal ob kooperativ oder gegeneinander: Hier wird bei jeder Partie eine spannende Geschichte erzählt. Dieses Geschicklichkeitsspiel mit taktischer Note ist einfach eine runde Sache."

  • Wir sind die Roboter von Reinhard Staupe bei Nürnberger. Aus der Begründung der Jury: "Kinder, wie die Zeit vergeht: Relativ tut sie das bekanntlich, immer subjektiv – und bei „Wir sind die Roboter!“ doch auch wie im Fluge. In kleiner Schachtel kommt ein Maximum an Innovation daher. Vom ersten bis zum letzten „Beep“ fesselt dieses faszinierende Einschätzspiel die teilnehmenden Kinder. Hochkonzentriert sitzen sie da, stellen sich aufeinander ein, lernen voneinander und üben ganz nebenher Gemeinschaft, Achtsamkeit und Empathie."

 Das „Kinderspiel des Jahres 2020“ wird am 15. Juni 2020 gekürt.

 

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