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Spieleabsatz legte bisher um 21 Prozent zu

HANDEL.  Der seit Jahren anhaltende Boom für Brettspiele und Puzzle hat sich in 2020 weiter verstärkt. Im aufgelaufenen Jahr nahm der Umsatz bis zum Spätsommer bereits über 21% zu und auch die Aussichten für das jetzt beginnende Jahresendgeschäft sind sehr positiv. Das meldet heute die Fachgruppe "Spieleverlage e.V."

Damit steigt die Bedeutung von Spielen als größte Warengruppe des Spielwarensektors, der insgesamt um 8 Prozent wachsen konnte (Quelle: NPD Eurotoys).

Der Trend zum Spielen setzt sich auch nach Lockdown und Quarantänezeiten fort und sorgt für eine hohe Nachfrage nach Spielen und Puzzles: "Die Menschen haben Spiele und Puzzles wieder für sich entdeckt und bleiben dabei – nicht nur in Krisenzeiten", heißt es in der Aussendung. Das zeige sich in den weiterhin guten Absatzzahlen:

  • An der Spitze der positiven Entwicklung stehen Erwachsenenspiele. Deren Abverkauf hat sich um knapp 30 Prozent gesteigert. Weiter hohe Absatzzahlen bei Exit/Escape-Spielen, aber auch Logikspiele tragen zu dieser Entwicklung bei. Seit einiger Zeit stünden Partyspiele stark im Fokus, die besonders gerne von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gespielt werden
  • Kinderspiele sind weiterhin sehr beliebt und haben sich um rund 13 Prozent gesteigert
  • Kartenspiele ebenfalls um 13 Prozent
  • sogar Reisespiele nahmen um 12 Prozent zu, auch wenn Reisen seit einiger Zeit zum Unikum geworden ist. Gemeint sind damit aber vielfach Mini- und Mitbringausgaben
  • trotz Corona bedingt fehlender Kino-Blockbuster konnten auch Lizenzthemen mit rund 20 Prozent am Branchenwachstum teilhaben und sind bei rund 12 Prozent der Spiele und Puzzles mit im Boot
  • Der Bereich Puzzle konnte besonders viele neue Freunde gewinnen. Das Legen schöner Motive und der hohe Entspannungswert von Puzzles führten dazu, dass in vielen Geschäften Puzzles regelmäßig ausverkauft waren. So hat sich der Umsatz mit Erwachsenen-Puzzle um sagenhafte 61 Prozent gesteigert, auch der Bereich der Kinderpuzzle konnte knapp 20 Prozent Wachstum verzeichnen.

Der statioinäre Fachhandel hat trotzd dieser Zahlen insgesamt ein schwieriges Jahr. Aufgrund der Ladenschließungen seien jetzt rund 11 Prozent des üblichen Umsatzes verloren gegangen. Spieleverlage e.V.: "Gewinner in dieser Zeit waren die geöffneten systemrelevanten Geschäfte, wie der Lebensmittelhandel und die Onlinehändler. In letzter Zeit ist jedoch zu beobachten, dass die Käufer wieder verstärkt in die Läden gehen und sich gerne beraten lassen, bzw. vor Ort die Herbstneuheiten anschauen wollen. Neben dem klassischen Spielwarenhandel bauen auch der Buchhandel, sowie Geschenkartikel- und Schreibwarengeschäfte ihr Sortiment mit Spielen und Puzzles aus."

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